Wohlbefinden und Abwehrkräfte steigern: Heilfasten ist etwas anderes als Hungern
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Heilfasten sollte man nur über einen begrenzten Zeitraum durchführen. Durch diesen bewussten Prozess tut man dem Körper etwas Gutes, indem man abgesehen von der Aufnahme fester Nahrung auch von der Alltagshektik Abstand nehmen kann. Außerdem ist dies der ideale Ausgangspunkt für eine gezielte Ernährungsumstellung.
Heilfasten wird oft mit Hungern gleichgesetzt. Doch dies ist keineswegs der Fall. Hier erfahren Sie Interessantes zum allgemeinen Heilfasten.
Was es bewirken kann
Das gezielt kontrollierte Fasten kann zu neuer Energie führen, indem es die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert. Auch die geistige Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden können dadurch gesteigert werden. Am wirkungsvollsten ist das Heilfasten, wenn man gleichzeitig vom Alltagsstess Abstand nimmt. Ziel dieses Vorganges sollte nicht die Gewichtsreduktion, sondern die innere Reinigung und Neuorientierung sein. Dies funktioniert, indem der Körper durch deutlich weniger Nahrungszufuhr entlastet und von Schadstoffen, welche das Immunsystem belasten, entgiftet und entschlackt wird.
Was zu beachten ist
Es ist wirklich wenig sinnvoll, Heilfasten zu praktizieren und anschließend in den gewohnten Rhytmus der Völlerei rückkehren zu wollen. Denn bei abrupter Umstellung auf die alten, schlechten Gewohnheiten kommen die vorher verlorenen Kilos schneller zurück als man glaubt. Man denke hierbei an den berühmten 'Jo-Jo-Effekt'. Außerdem ist damit zu rechnen, dass der Körper während dieser Kur weniger leistungsfähig ist als gewohnt. Darauf sollte man eingehen und sich keine zu hoch gesteckten Ziele während dieser Zeit vornehmen, denn hierbei könnten Schwächezustände auftreten. Zudem gibt es 'typische Fasten-Beschwerden', die auftauchen könnten. Dies wären unter anderem Merkmale wie Bauchkrämpfe, Schlafstörungen oder Gereiztheit.
Für wen nicht geeignet?
Absolut ungeeignet ist das strenge Heilfasten zum Beispiel für Schwangere und Stillende, Tumorpatienten, Kinder und Personen mit psychotischen Erkrankungen, Tuberkulose, Magersucht und Magen- und Darmgeschwüren.
Zusammenfassung
Richtig praktiziertes Heilfasten bedeutet nicht nur die Reduktion von Nahrung sondern auch die bewusste Minderung von Stressfaktoren. Ziel ist meist neben der Reinigung des Körpers auch die der Seele. Falls die Kur nicht ohnehin von einem Arzt begleitet wird, sollte man vor Beginn einen Mediziner aufsuchen. (red)
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