Mögliches Szenario für Jahresende 2007:
90 Prozent aller E-Mails könnten Spam sein
- Hauptgefahr: Neue 'Bot-Nets' in China und Südkorea
- Trojaner versenden die Mails über infizierte Rechner

·Überwachung der Mitarbeiter via Handy
Schottische Firma launcht
neues Tracking-System
·Halt: Draußen drohen dröhnende Drohnen...
Science-Fiction für jeder-mann bald bezahlbar?
·Zu Jahresende: 90 % aller E-Mails Spam?
Ursache: Neue 'Bot-Nets' in China und Südkorea
Spam ist weiter auf dem Vormarsch: Laut einem aktuellen Bericht des australischen Sicherheitsunternehmens Marshal hat sich das Aufkommen der unerwünschten Werbemails seit vergangenem Oktober um 280 Prozent erhöht. Derzeit sind etwa 85 Prozent aller E-Mails Spam. Es wird damit gerechnet, dass die Prozentrate Ende des Jahres auf 90 steigen wird.
Der Grund für die Flut an E-Mails mit Werbung für günstige Markenuhren, halbseidene Investitionsmöglichkeiten und diverse Potenzmittel sind laut den Experten des "Marshal's Threat Research and Content Engineering Teams" neu in Betrieb genommene "Bot-Nets" in China und Südkorea. In diesen Netzwerken ferngesteuerter Computer fassen Spam-Versender (Spammer) Rechner von Privatpersonen und Unternehmen zusammen, die nicht ausreichend mit Firewalls und Anti-Viren-Programmen abgesichert wurden. Über so genannte Trojaner-Programme erlangen die Spammer Kontrolle über diese PCs und verwenden sie dann zum koordinierten Mail-Versand.
Spam eines der größten Sicherheitsprobleme
Laut den Analysten von Marshal wird Spam auch 2007 für Unternehmen eines der größten Sicherheitsprobleme darstellen. "Viele Industrievertreter haben vorausgesagt, dass das Spam-Problem mittlerweile gelöst sein würde", so Bradley Anstis, Director of Product Management bei Marshal. "Derzeit können wir aber nicht voraussagen, wann Spam-Filter nicht mehr benötigt werden". (apa/red)
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