Kunstkrimi im eigenen Haus: Gestohlenes Gemälde hing in Spielbergs Sammlung
- Film-Regisseur kaufte Bild von einem Kunsthändler
- Rockwells 'Russian Schoolroom' vor 30 Jahren geklaut
·Zwei Picassos für 50 Millionen Euro geklaut!
Polizei: Gestohlene Bilder nur "schwer verkäuflich"
In der Kunstsammlung des amerikanischen Regisseurs Steven Spielberg ist ein vor 30 Jahren gestohlenes Gemälde aufgetaucht. Das Bild "Russian Schoolroom" von Norman Rockwell wurde im Juni 1973 aus einer Galerie im US-Staat Missouri gestohlen. Der Oscargewinner kaufte das Gemälde nach Angaben der amerikanischen Bundespolizei FBI 1989 von einem Kunsthändler und wusste nichts von dessen Herkunft.
Mitarbeiter Spielbergs entdeckten das Bild in der vergangenen Woche auf einer Website des FBI, die gestohlene Kunstwerke auflistet. Sie setzten sich umgehend mit den Behörden in Verbindung. FBI- Experten bestätigten am Freitag die Echtheit des Bildes. Sie schätzten den Wert des Gemäldes auf rund 700.000 Dollar (532.000 Euro). Das Werk bleibt vorläufig im Besitz des Regisseurs, bis geklärt ist, wem es rechtmäßig gehört.
Rockwell war ein Maler und Illustrator, der in seinen Bildern häufig Alltagsszenen der Menschen zeigte. Er gestaltete mehr als 300 Titelbilder der Zeitung "Saturday Evening Post" und gewann damit große Popularität. Der Maler starb 1978 im Alter von 84 Jahren. (apa/red)
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