Teuerung relativ stabil: Inflationsrate der Euro-Zone verharrte im Februar bei 1,8 %
- In Italien stiegen Verbraucherpreise aber kräftig
·Österreichern bleibt weniger vom Gehalt
Abgabenlast laut OECD zuletzt klar angestiegen
·Inflationsrate im Jänner angestiegen!
Preistreiber: Wohnen, Wasser, Energie, Essen
·Inflationsrate sank 2006 auf 1,5 Prozent
Teuerung entstand durch Wohnen, Energie, Wasser
Die Teuerung in der Euro-Zone ist im Februar gegenüber dem Vormonat auf relativ niedrigem Niveau stabil geblieben. Die jährliche Inflationsrate verharrte bei 1,8 Prozent, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg mit.
Nach den Regeln der Europäischen Zentralbank (EZB) ist bei Raten von bis zu 2 Prozent Preisstabilität im gemeinsamem Währungsgebiet gewährleistet. Die EZB sieht aber dennoch auf mittlere Sicht Inflationsgefahren. Sie will laut Beobachtern den wichtigsten Leitzins um 0,25 Punkte auf 3,75 Prozent anheben.
Im Jänner war die Rate vor allem wegen sinkender Benzinpreise nach unten gegangen. Hintergründe für die Entwicklung im Februar wird Eurostat am 15. März mitteilen.
In Italien sind die Verbraucherpreise im Februar unerwartet kräftig gestiegen. Das staatliche Statistikinstitut Istat wies auf Basis EU-harmonisierter Daten ein Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat aus nach einem Rückgang von 1,1 Prozent im Jänner. Die Inflation auf Jahresbasis beschleunigte sich auf 2,1 von 1,9 Prozent, erklärten die Statistiker auf Basis vorläufiger Berechnungen. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Rückgang im Monatsvergleich und einer geringeren Jahresinflation gerechnet. (apa)
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