Samstag, 3. März 2007

Auch strafrechtliche Probleme für GAK? Finanzgarantie möglicherweise ungültig

  • Schon 2006 Millionenzusage vertraglich aufgehoben
  • "profil": Rücknahme wurde Bundesliga nicht mitgeteilt

Wie das "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, könnte der Grazer Fußballclub GAK im Zuge seines Ausgleichsverfahrens auch strafrechtliche Probleme bekommen: Die Garantie des Vermarkters IMG, jährlich fünf Millionen Euro an den GAK zu bezahlen, wurde schon im März 2006 vertraglich wieder aufgehoben, weil der damalige Präsident Rudi Roth die wirtschaftliche Situation des GAK wesentlich beschönigt haben soll.

Die Aufhebung der Millionengarantie wurde der Bundesliga nicht mitgeteilt, welche die Lizenz für die laufende Saison auf Basis dieser Finanzgarantie erteilt hatte. Für den GAK unterschrieben hatte diese "Änderungsvereinbarung" Roth-Nachfolger Harald Sükar, der nun gegenüber "profil" erklärt, von IMG dazu genötigt worden zu sein. Er, Sükar, habe die Unterschrift nur geleistet, weil der GAK sonst keine Lizenz erhalten hätte. Er habe es unterlassen, dies der Bundesliga mitzuteilen, weil er der Meinung sei, dass seine Unterschrift ohnehin ungültig wäre, weil das Vereinsstatut vorschreibe, dass mindestens zwei Funktionäre unterschreiben müssten.

Zwischen IMG und dem GAK laufen mehrere Gerichtsverfahren in dieser Angelegenheit, berichtet "profil".

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen "profil"!

3.3.2007 17:47