Schaulustige im BAWAG-Foyer: Reges Geschäftstreiben auf der Mariahilfer Straße
- Nachbargeschäfte freuen sich über Kundenansturm
·Geiselnahme war
"wie im Fernsehen"
Geschäftsleute der Straße
haben mulmiges Gefühl
·Geiselnahme in Wien unblutig beendet!
Dramatische Szenen im siebten Gemeindebezirk
·Bank-Geiseln leiden oft unter Spätfolgen
Vermeidungsverhalten und Flashbacks möglich!
Es herrscht wieder reges Geschäftstreiben auf der Wiener Mariahilfer Straße. Dort, wo die Geiselnahme in einer Bawag-Filiale für Aufregung sorgte, scheint wieder der Alltag eingekehrt zu sein. Ab und zu bleibt ein neugieriger Passant vor der geschlossenen Bank stehen und schaut länger auf die Tür. Ein älterer Mann stupst beim Vorbeigehen seine Frau an und meint: "Schau, da war das."
Ins Foyer der Filiale kommen nicht nur jene, die Geld beheben wollen, sondern auch zahlreiche Schaulustige. Ein Besucher fotografiert mit seinem Handy sogar den Informationszettel: "Die Filiale bleibt heute geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis." Rund fünf Bank-Mitarbeiter arbeiten eifrig hinter der versperrten Glastür. Ständig hört man das Telefon klingeln.
Im Taschengeschäft nebenan interessieren sich die Besucher wieder für die Produkte. Nachdem die Polizeisperre wieder aufgehoben worden war, ist das Geschäft von Schaulustigen und Besuchern gestürmt worden, erzählt eine Verkäuferin.
(apa/red)
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