Folter in Geheimdienst-Gefängnis: Britische und irakische Armee befreien 37 Insassen
- Razzia in Anstalt im Zentrum von Basra erfolgreich
- Aussagen von fünf Verdächtigen lösten Aktion aus
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Bei einer Razzia in einem Gefängnis im südirakischen Basra sind britischen Angaben zufolge Spuren von Folter entdeckt worden. 37 Insassen der von einem Polizei-Geheimdienst betriebenen Haftanstalt im Zentrum der Stadt wurden befreit.
Die britischen Truppen unterstützten die Razzia der irakischen Armee mit rund 100 Soldaten. "Es wurden Beweise für Folter gefunden", sagte ein Sprecher des britischen Militärs. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Gefängnis in der Stadt Ziel eines Armee-Einsatzes ist. In Basra kämpfen schiitische Milizen um Macht und Einfluss und stehen im Verdacht, Polizei-Einheiten unterwandert zu haben.
Anlass für die Aktion waren den britischen Angaben zufolge Aussagen von fünf Verdächtigen, die zuvor wegen der Vorbereitung von Anschlägen festgenommen worden waren.
Der Süden des Irak ist mehrheitlich schiitisch und wurde in den vergangenen Jahren von britischen Truppen kontrolliert. Nach und nach übernimmt die irakische Armee die Verantwortung für die Sicherheit.
(apa/red)
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