Verwirrung um Nachhilfe statt Studien- gebühren: Doch Teil des Mentor-Systems
- Hahn und Schmied müssen Regelung klarstellen
- Ende März erste Ergebnisse der Arbeitsgruppe
·Nachhilfe statt Uni- Gebühren kommt nicht
Hahn & Schmied einigen sich auf Einschränkung
·Uni-Zugang: EU gibt Österreich mehr Zeit
Bis 29. Mai muss es Ant- wort auf Mahnung geben
·Deutschen-Anteil an Unis geht leicht zurück
37% aller Neo-Medizin-
Studenten sind Deutsche
·Wie wirkt sich die Quotenregelung aus?
Wer dabei gewonnen hat und wer eher verloren
·Klage, Neuregelung und neues Verfahren
Chronologie der Sorgen mit dem Uni-Zugang

Nach den Unstimmigkeiten in Sachen Studiengebühren-Befreiung haben Wissenschaftsminister Johannes Hahn (V) und Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) Nachhilfe zum Teil des Mentor-Systems erklärt. Hahn und Schmied hatten bei der Regierungsklausur in Linz zunächst gemeint, dass die Studienbeiträge nur dann zu erlassen sind, wenn die Studenten in Schulen eine Art Uni-Beratung vollziehen bzw. wenn sie als Mentoren für benachteiligte Schüler agieren, Nachhilfe allein reiche nicht aus. Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S) stellte später klar, dass damit nur gewerbsmäßige Nachhilfe gemeint sei.
Nun stimmten Hahn und Schmied überein, "dass das Angebot von Nachhilfe ein notwendiger Bestandteil des Mentor-Systems ist", wie es in einer Aussendung hieß. Die Studiengebühren-Befreiung werde zurzeit von einer Arbeitsgruppe unter Federführung von Hahn und unter Beteiligung von Schmied vorbereitet. Ende März würden erste Ergebnisse der Arbeitsgruppe vorliegen. (apa/red)
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