Polizei-Großaufgebot in Wien-Leopoldstadt: Frau angeblich in Hauseingang gezerrt!
- Zeuge will auch Schusswaffe bei Täter gesehen haben
- WEGA durchsuchte Haus ohne Erfolg - Fehlalarm?
·Wien: Mann wollte Sohn nicht hergeben
Polizeiverhandler konnten
42-Jährigen überzeugen
Für Aufregung hat eine mutmaßliche Gewalttat in Wien-Leopoldstadt gesorgt. Ein Zeuge alarmierte die Polizei, nachdem er, wie er angab, gesehen hatte, dass ein Mann eine Frau in das Stiegenhaus des Gebäudes Vereinsgasse Nummer 32 gezerrt hatte. Der mutmaßliche Täter soll auch eine Schusswaffe bei sich gehabt haben. Die Polizei durchsuchte das Gebäude und dursuchte mehrere Wohnungen, gefunden wurde jedoch niemand. Ein Fehlalarm wurde nicht ausgeschlossen, die Gegend aber mit verstärkten Streifen weiter durchsucht.
Nach dem Anruf rückte die Polizei mit einem Großaufgebot Richtung Vereinsgasse aus. Kriminalisten und die Spezialeinheit WEGA durchkämmten daraufhin das gesamte Gebäude und hielten in allen Wohnungen Nachschau. Bis auf eine wurden den Beamten alle Türen freiwillig geöffnet. Die Nachschau brachte jedoch kein Ergebnis, so die Polizei. Möglich sei, so die Pressestelle, dass es sich um eine milieubedingte Tat gehandelt haben könnte und die beiden Personen sich noch vor dem Eintreffen der Polizei wieder entfernt hatten. Der Zeuge wurde vom Kriminalkommissariat Zentrum Ost einvernommen, die Streifen in dem Gebiet suchten weiter nach möglichem Opfer und Täter.
(apa/red)
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