Donnerstag, 1. März 2007

Pensionist in NÖ bei Schneidearbeiten ver-
brannt: Funken setzten Kleidung in Brand

  • Gewaltverbrechen wahrscheinlich auszuschließen
  • Wollte im Schuppen mit Flex Eisengestell zersägen

Ein 87-Jähriger ist bei Arbeiten mit einem Trennschneider in Eggendorf (Bezirk Wiener Neustadt) verbrannt. Die Leiche des Mannes wurde im Garten seines Hauses entdeckt. Er habe in einem Schuppen mit einer Flex ein Eisengestell einer Kreissäge zerschneiden wollen. Dadurch ausgelöste Funkensprühung dürfte laut Polizei die Kleidung des Pensionisten in Brand gesetzt haben.

Er dürfte, so zeigt es laut Polizei das Spurenbild, versucht haben, das Feuer zuerst mit den Händen und danach im Gras zu ersticken. Dies sei ihm nicht mehr gelungen. Der Mann brach in der Mitte des Gartens zusammen. Er starb an den Folgen der erlittenen Verbrennungen. Ein Gewaltverbrechen dürfte auszuschließen sein. Dahingehende Hinweise wurden am Tatort nicht gefunden.

Die Ermittlungen wurden von Beamten des Landeskriminalamtes Niederösterreich übernommen. Nach dem Auffinden der Leiche war zunächst unklar, wie es zu den tödlichen Verbrennungen gekommen sei.

(apa/red)

1.3.2007 09:29