Polizei geht dicker Fisch ins Netz: 73 Einbruchsdiebstähle in Wien und NÖ geklärt
- Mehr als 100.000 Euro Schaden bei Diebestouren
- Sechs Rumänen und ein Serbe sind die Verdächtigen
Beamte des Landeskriminalamtes Niederösterreich haben in Ermittlungen über neun Monate 73 Einbruchsdiebstähle in Niederösterreich und Wien geklärt. Als Verdächtige gelten sechs rumänische und ein serbischer Staatsbürger, berichtete die Sicherheitsdirektion. Der angerichtete Schaden wurde mit etwa 103.000 Euro beziffert.
Der Bande werden Einbrüche in Firmen, Gaststätten und Trafiken in den Bezirken um Wien zur Last gelegt. Diebsgut waren den Ermittlungen zufolge Bargeld, Werkzeug, Genussmittel, Computer und -bildschirme sowie Flachbildfernseher. Weitere Einbruchsdiebstähle dürften von einzelnen Mittätern auch in der Bundeshauptstadt selbst begangen worden sein. Diesbezüglich sind Erhebungen vom Landeskriminalamt Wien übernommen und gesondert zur Anzeige gebracht worden.
Laut Landeskriminalamt waren zunächst der 27-jährige Daniel St. aus Rumänien und der 37 Jahre alte Serbe Sveta St. ausgeforscht worden. Das Duo habe sich hinsichtlich der Beteiligung an Einbruchsdiebstählen in Wien und Niederösterreich geständig gezeigt. Daniel St. und Sveta St. wurden ebenso wie der 27-jährige rumänische Staatsbürger Mircea Marian N. in den vergangenen Wochen festgenommen und in die Justizanstalt Wien eingeliefert.
Anführer der Gruppe dürfte der 35-jährige Nedelcu E. gewesen sein. Er befand sich bereits in der Justizanstalt Wien in Strafhaft. Seine geplante Freilassung mit 21. Dezember 2006 wurde auf Grund des Ermittlungsstandes hinfällig. Ein weiterer Rumäne, Raul Christian V. (20), wurde von Beamten des Landespolizeikommandos Wien auf frischer Tat festgenommen. Gegen die rumänischen Staatsbürger Benianim C. (20) und Marian Valentin K. (39) sind Haftbefehle erlassen worden. Das Duo dürfte sich derzeit in seinem Heimatland aufhalten.
(apa/red)
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