Homo Sapiens als neue Attraktion: Bald Menschen in Schönbrunner Zoo im Käfig?
- PETA will Mitarbeiter in Tiergarten einsperren lassen
- Aktion soll auf Leid der Tiere aufmerskam machen

Gibt es bald Menschen im Wiener Tiergarten Schönbrunn zu besichtigen? Die internationale Tierrechtsorganisation PETA hat dem Zoo angeboten, Mitarbeiter in einem Käfig zur Schau stellen zu lassen. Mit der Aktion soll auf das Leid der eingesperrten Tiere aufmerksam gemacht werden. Der Zoo-Leitung wurde diesbezüglich schon angeschrieben - Antwort liegt noch keine vor.
"Ziel dieser Aktion ist es, den Besuchern des Zoos die äußerst wichtige Information zu übermitteln, dass auch der Mensch, Homo sapiens, ein Tier ist und nach neuester Systematik in den Zoologie-Büchern, mit den Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen in dieselbe Familie (Hominidae) gestellt wird", so Tanja Breining von PETA.
PETA-Mitarbeiter möchten sich freiwillig in Käfige sperren lassen, um die Zoobesucher für das Leid der Tiere hinter Gittern zu sensibilisieren. Die Organisation setzt sich dafür ein, dass in Zoos nur mehr Tiere in Not aufgenommen werden, beispielsweise ausgediente "Zirkustiere".
Ein Tierpark in Deutschland macht bei der spektakulären Aktion mit. Doch nur unter der Bedingung, dass sich der "Neuzugang" gegen Tollwut impfen lassen muss und ordnungsgemäß gekennzeichnet wird wie die anderen Tiere, "mit Transponder, Schweineohrmarken oder Kerben", so Andreas Schumann, der Leiter des Tierparks. In Adelaide, Australien, wurden schon für ein Monat Menschen ausgestellt (siehe Bild). (red)










