iPod und Handy auf der Straße verboten
New York: Strafe für unachtsame Fußgänger
- Senator will Fahrlässigkeit mit 100 Dollar bestrafen
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"Sperrgebiete" seit 2006 in den Passagierräumen
Wer zukünftig eine Straße in New York überquert und dabei wahlweise seinen iPod oder sein Handy benutzt, muss mit einer Strafe von 100 Dollar (rund 75 Euro) rechnen. Zumindest dann, wenn es nach Senator Carl Kruger geht, der seit September 2006 aus diesen Gründen drei tote New Yorker Fußgänger beklagt und daher eine derartig fragwürdige "Schutzmaßnahme" durchsetzen will.
"Die Regierung hat die Verpflichtung ihre Bürger zu beschützen", sagte Kruger in einem telefonischen Interview. "Die elektronischen Gadgets erreichen einen Punkt, an dem sie nicht nur ausufern, sondern an dem sie auch eine Atmosphäre schaffen, die uns eine große Gefährdung der öffentlichen Sicherheit beschert." Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, habe Kruger demnach die Absicht, den Gebrauch tragbarer elektronischer Geräte wie iPods, Handys, Blackberrys und Spielkonsolen gänzlich von den Straßen New Yorks zu verbannen.
Alle beisammen, jeder für sich
Das tech-verrückte New York gibt beizeiten ein verrücktes Bild ab: In der Tat trotten die Bürger der Millionenmetropole zu Stoßzeiten wie eine Armee von Drohnen auf den Gehsteigen und in den U-Bahnstationen zur Arbeit, während sie via kabelloser Fernsprecheinrichtung mit sich selbst zu reden scheinen oder zu vermeintlich stillen Melodien mitwippen. "Ich will nicht versuchen, mich in Gewohnheiten einzumischen", so Kruger weiters. "Was aber passiert, ist, dass Leute in fahrende Busse und Autos laufen, wenn sie Einstellungen an ihrem iPod, Blackberry, Handy oder Videospiel vornehmen. Das artet zu einem Problem im ganzen Land aus." (red)
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