Hacker attackierten globale Datenströme:
Angriff aus Südkorea dauerte zwölf Stunden
- Ziel: Deaktivierung der .org-Domains von UltraDNS

·Kriminelle überfluten das World Wide Web
Rund ein Viertel aller PCs
von Hackern manipuliert
·Hacker stürzen sich auf Privat-Computer
Symantec warnt vor bedrohlicher Trendwende
Hacker haben mindestens drei der 13 Zentralrechner zur Steuerung des globalen Datenverkehrs attackiert. Experten erklärten, der Angriff vom Dienstag habe bis zu zwölf Stunden gedauert, sei aber von den meisten Computernutzern nicht bemerkt worden. Informatiker weltweit bemühten sich, mit den gewaltigen Datenmengen fertig zu werden, die die Rechner zu überschwemmen drohten.
Die Experten erklärten, die Hacker wollten offenbar ihren Aufenthaltsort verschleiern. Die Daten lieferten jedoch Hinweise auf Südkorea als Ausgangspunkt des Angriffs. Ein mögliches Motiv war nicht bekannt. Ziel der Attacke war offenbar das Unternehmen UltraDNS, dessen Server die Datenverkehr für Websites mit der Endung org. steuern. John Crain von der Internet Corp. for Assigned Names and Numbers erklärte, der Angriff sei weniger schwerwiegend als die Attacken vom Oktober 2002, weil der Datentransfer inzwischen über mehr Computer verteilt werde. Damals waren neun der 13 Server ausgefallen. (apa)
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