Jugend-Arbeitsmarkt entwickelt sich gut: Rückgang der Arbeitslosigkeit in Österreich
- Platz drei bei Jugendbeschäftigung im EU-Vergleich
- Nur Niederlande und Dänemark schneiden besser ab
Die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich ist auch im Jänner 2007 deutlich zurückgegangen. Rechnet man die 22.711 in Schulung befindlichen Jugendlichen dazu, waren im Jänner insgesamt 67.666 Jugendliche ohne Arbeit. In den 27 EU-Ländern waren zuletzt nach Eurostat-Berechnung vom Dezember 2006 4,5 Mio. Jugendliche ohne Job.
Nach offiziellen Zahlen sank die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich im Jänner im Jahresvergleich um 10,0 Prozent oder um 4.085 Betroffene. Damit belegt Österreich im europäischen Vergleich bei der Jugendarbeitslosigkeit mit einer EU-Quote von 8,9 Prozent den drittbesten Platz. Nur die Niederlande mit 6,6 Prozent und Dänemark mit 6,7 Prozent schneiden besser ab. Der EU-15-Schnitt beträgt 15,8 Prozent, der Schnitt der EU-27 liegt bei 17,0 Prozent.
Höchste Jugendarbeitslosigkeit im EU-Vergleich in Polen
Die höchste Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen in Europa hat Polen mit einer Quote von 27,4 Prozent, gefolgt von der Slowakei mit 24,9 Prozent und Griechenland mit 24,7 Prozent. Mit hoher Jugendarbeitslosigkeit kämpfen auch Frankreich mit 21,4 Prozent, Italien mit 20,1 Prozent und Ungarn mit 18,7 Prozent. Finnland liegt mit einer Quote von 17,8 Prozent ebenfalls noch über dem EU-27-Schnitt.
Besser als der EU-15-Schnitt, aber trotzdem zweistellige Raten haben unter anderem Deutschland mit 14,0 Prozent, Großbritannien mit 14,2 Prozent und Tschechien mit 15,4 Prozent. Schweden und Spanien liegen mit jeweils 16,7 Prozent über dem EU-15 Schnitt.
In absoluten Zahlen sind in Deutschland nach Eurostat 760.500 Jugendliche ohne Arbeit, in Großbritannien haben rund 650.000, in Frankreich 559.100 Jugendliche und in Polen 506.000 Jugendliche keinen Job. (apa/red)
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