Ivanschitz gegen Malta echter Kapitän: "Ich wachse immer besser in diese Rolle hinein"
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Der einzige positive Aspekt des 1:1 auf Malta war aus Sicht des österreichischen Fußball-Nationalteams wohl das Auftreten von Andreas Ivanschitz. Der Burgenländer erzielte nicht nur den ÖFB-Treffer, sondern trat als stärkster Akteur seiner Mannschaft auch als echter Kapitän auf, selbst wenn dies nur wenig Einfluss auf die überwiegend enttäuschenden Leistungen seiner Kollegen hatte.
In der Vergangenheit war für den 23-Jährigen die Kapitänsschleife oft Bürde gewesen, wie er auch nach dem Spiel zugab. "Ich habe einen Reifeprozess hinter mir. Als ich die Schleife bekommen habe, war das sicher auch ein Druck für mich, aber ich wachse immer besser in diese Rolle hinein", sagte der Mittelfeldspieler, der im Herbst 2003 als 19-Jähriger von Hans Krankl zum Spielführer gemacht worden war.
Im Gegensatz zu ÖFB-Präsident Friedrich Stickler war Ivanschitz nach dem Spiel bemüht, die schwache Darbietung des Nationalteams zu relativieren. "Das war kein Rückschlag, wir haben gewusst, dass es wegen der Winterpause schwierig wird. Auch nach dem guten Herbst habe ich gewusst, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben, an dieser Meinung hätte auch ein 5:0-Sieg nichts geändert", meinte der Linksfuß und betonte: "Ich bin stolz, Kapitän dieser Mannschaft zu sein."
"Ich nehme auf alle Fälle positive Dinge mit. Es ist schön, dass ich ein Tor gemacht habe, auch wenn es glücklich war", erklärte Ivanschitz, der als einziger Internationaler mit einem persönlichen Erfolgserlebnis zu seinem Klub Panathinaikos Athen zurückkehren kann, wo er zuletzt nicht immer in der Anfangsformation stand. Für den Ex-Rapidler ist das dennoch kein Problem: "Ich bin nicht der Meinung, dass mir der Rhythmus fehlt. Ich komme zu meinen Einsätzen", erklärte der 27fache Teamspieler (4 Tore), der in der ÖFB-Auswahl im Gegensatz zu Panathinaikos zuletzt auf der rechten Seite zum Einsatz gekommen war. "Aber damit habe ich kein Problem." (apa/red)










