AC Milan-Fans können aufatmen: Mailänder Dauerkartenbesitzer dürfen nach San Siro!
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Der AC Milan darf sein Serie-A-Spiel heute gegen Livorno nun doch vor Publikum austragen. Zumindest Milans Dauerkartenbesitzer erhalten Zugang zum San Siro-Stadion, teilte Mailands Polizeipräfekt Gian Valerio Lombardi mit. Das Stadion entspreche nun weitgehend den Sicherheitsvorschriften. Damit bleibt Milan-Neuzugang Ronaldo bei seinem Debüt ein "Geisterspiel" erspart.
In den vergangenen Tagen konnten durch Sonderschichten rund um die Uhr noch 28 der 40 geforderten Einlasskontrollstellen an der Arena fertig gestellt werden. Besucher werden heute auch noch in Rom, Genua, Cagliari, Turin (Torino) und Palermo zugelassen. Zehn der insgesamt 21 italienischen Erst- und Zweitligaspiele werden (wurden) an diesem Wochenende allerdings vor leeren Rängen ausgetragen.
Nur fünf der insgesamt elf Spiele der Serie B gingen am Samstag vor Zuschauern in Szene, die anderen sechs Stadien haben die nach den Ausschreitungen in Catania mit einem Todesopfer von der Regierung geforderten Sicherheitsvorschriften nicht erfüllt.
Es gab bei allen fünf keine Zwischenfälle, an die 100 Juventus-Fans, denen keine Eintrittskarten ausgehändigt worden waren, hatten sich zwar vor dem Romeo Menti-Stadion in Vicenza versammelt, die Polizei war aber jederzeit Herr der Lage. Juventus musste sich nach einer 2:0-Führung mit einem 2:2 begnügen, führt aber die Tabelle weiterhin mit 40 Punkten vor Napoli (40) an.
Die Neapolitaner (ohne Garics) schlugen vor leeren Tribünen Piacenza durch ein Kopfballtor von Sosa in der 80. Minute mit 1:0, was die mehreren hundert "Ultras", die vor dem Stadion gegen ihre Nicht-Zulassung protestierten, einigermaßen versöhnte. Ebenfalls ohne Zuschauer lief die Partie Lecce - Verona (ohne Akagündüz) ab, Hellas liegt nach dem 0:2 nur auf dem drittletzten Platz. (apa/red)
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