Schnee in England sorgt für Verkehrs-
Chaos: Probleme vor allem auf Flughäfen
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Chaos pur: Schneefälle und Stürme in den USA
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Verkehrsunfälle, Flüge abgesagt und 11 Tote
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Heftiger Schneefall hat in mehreren westeuropäischen Ländern den Verkehr erheblich behindert. In Großbritannien kam es auf den Flughäfen zu stundenlangen Verspätungen, weil die Start- und Landebahnen gesperrt werden mussten. Am Flughafen in Wien wurden zwei Flüge der British Airways gecancelt.
Betroffen waren vor allem die großen Airports in London, aber auch einige in der Provinz. Auch in der Londoner U-Bahn und im Zugverkehr mussten Fahrgäste lange warten. Mehrere hundert Schulen blieben geschlossen. In London fielen über Nacht mehr als fünf Zentimeter Neuschnee, in anderen Teilen des Landes wurden mehr als zehn Zentimeter gemessen.
Frankreich: Züge mit Verspätung
In Frankreich führten Schieneneinbrüche zu Verspätungen der Hochgeschwindigkeitszüge Eurostar und Thalys. Eine Stahlschiene auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Eurostar (Paris-London) und Thalys (Paris-Brüssel) hielt dem Temperaturwechsel in der vergangenen Nacht nicht stand, teilte die französische Eisenbahn SNCF am Donnerstag mit. Die Verspätungen dauerten bis zu 30 Minuten. In Nordfrankreich fielen zwischen drei und fünf Zentimeter Schnee.
Belgien: 350 Kilometer langer Stau
Auch in Belgien stürzte Schnee den Straßen- und Luftverkehr ins Chaos. Rund um die Hauptstadt Brüssel stauten sich Autos nach Angaben des Automobilclubs Touring auf einer Länge von 350 Kilometern. Bei Unfällen kam es meist nur zu Blechschäden, aber einige Nebenstrecken wurden wegen des Schnees gesperrt. Auf dem Flughafen Zaventem fielen zahlreiche Flüge aus oder verspäteten sich um Stunden.
Niederlande: Schneefälle im Berufsverkehr
In den Niederlanden verlief der Wintereinbruch zunächst glimpflich. Heftige Schneefälle erreichten das Land erst nach dem morgendlichen Berufsverkehr. Am späten Vormittag musste aber der Flughafen Schiphol die Zahl der Starts und Landungen um die Hälfte reduzieren, da nur noch eine Bahn zur Verfügung stand. Die Eisenbahn setzte weniger Züge ein um Staus auf den Schienen vorzubeugen. Die Meteorologen rechneten mit bis zu zehn Zentimeter Neuschnee bei starkem Wind.
(apa/red)
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