Mindestens 30 Tote bei Anschlägen im Irak:
US-Armee tötete 13 angebliche Terroristen
- Zwei Autobombenanschläge forderten 50 Verletzte
- Attentat auf einem Markt: Mindestens 20 Todesopfer
Bei zwei Autobombenanschlägen im Irak sind mindestens 30 Menschen getötet und mehr als 50 weitere verletzt worden. In der Stadt Aziziya rund siebzig Kilometer südlich der Hauptstadt Bagdad kamen bei einem Attentat auf einem Markt nach neuen Angaben aus Sicherheitskreisen mindestens 20 Menschen ums Leben. Mehr als 45 Menschen seien verletzt worden. Zuvor war die Opferzahl mit mindestens zehn Toten und mehr als zwei Dutzend Verletzten angegeben worden. Das örtliche Krankenhaus war den Angaben zufolge mit der Versorgung der Verletzten völlig überlastet. Die schiitische Stadt war bisher von Terroranschlägen verschont geblieben.
In Bagdad explodierte eine Autobombe in der Nähe einer sunnitischen Moschee und tötete jüngsten Krankenhausangaben zufolge zehn Menschen. Weitere 15 seien verletzt worden. Zuvor hatten Sicherheitskräfte von sechs Toten und zehn Verletzten gesprochen. Im 60 Kilometer nordöstlich von Bagdad gelegenen Baakuba kamen bei einem Angriff auf eine Polizei-Patrouille vier Polizisten und ein Zivilist ums Leben. Bei Angriffen mit Mörsergranaten wurden in Suaira vier Menschen verletzt. Bei zwei Anschlägen waren sieben Menschen getötet und zwölf weitere verletzt worden.
Im nordirakischen Mossul wurden zehn Leichen von Erschossenen gefunden. 17 weitere Leichen wurden 50 Kilometer südlich von Bagdad entdeckt.
Die US-Armee teilte mit, bei einem Luftangriff auf einen Unterschlupf ausländischer Kämpfer in der westlich von Bagdad gelegenen Region Amiriya 13 mutmaßliche Terroristen getötet zu haben.
(apa/red)
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