Sintflutartige Regenfälle und heftige Unwetter: Mindestens 114 Tote in Angola
- Regierung: Mehr als 28.000 Menschen obdachlos
- Cholera-Epidemie: 100 neue Erkrankungen am Tag
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Heftige Unwetter haben in Angola in den vergangenen Wochen mindestens 114 Menschen das Leben gekostet. In einem Bericht der Regierung hieß es, mehr als 28.000 Menschen seien obdachlos geworden, wie die Zeitung "Jornal de Angola" berichtete. Mehr als 10.000 Häuser in zwölf der 18 Provinzen des Landes seien zerstört worden. Die Regenfälle hätten außerdem Brücken und zahlreiche Straßen weggespült.
Die Gesundheitsbehörden erklärten, Teile der Hauptstadt Luanda stünden unter Wasser. Das Hochwasser verschlimmere eine Cholera-Epidemie, die vor einem Jahr ausgebrochen war. Die Behörden verzeichnen den Angaben zufolge mehr als 100 neue Fälle von Cholera pro Tag. Anfang Jänner seien es nur zehn Fälle pro Tag gewesen. In Luanda leben rund vier Millionen Menschen, viele von ihnen in Elendsvierteln. Cholera verbreitet sich über verunreinigtes Wasser.
(apa/red)
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