Bleifuß erwischt: Führerscheinneuling raste in Ried mit 165 km/h durch eine 70er-Zone
- Zusätzlich gravierende Mängel am Pkw des Lehrlings
Ein Führerscheinneuling ist im Bezirk Ried im Innkreis in Oberösterreich um 95 km/h zu schnell unterwegs gewesen. Er ist mit Tempo 165 durch eine 70er Beschränkung gerast. Der Lenker hat einen zumindest zeitweisen Entzug des Führerscheins zu erwarten.
Die Beamten, die mit einer Laserpistole ausgerüstet in St. Georgen bei Obernberg am Inn im Kreuzungsbereich der Altheimer Straße (B148) mit der Weilbacher Straße (L510) den Verkehr überwachten, trauten ihren Augen nicht: Ein 20-jähriger Lehrling raste mit 165 km/h durch die dortige 70er Beschränkung, was eine Geschwindigkeitsüberschreitung um 95 km/h bedeutete.
Der Raser wurde gestoppt und bei der anschließenden Fahrzeugkontrolle zusätzlich gravierende Mängel und Veränderungen am Fahrzeug festgestellt. Der Lenker besitzt einen Probeführerschein. Er wird der Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt. Das Gesetz sieht bei einer Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit im Freiland um mehr als 50 km/h den Entzug des Führerscheins zumindest für vier Wochen vor. (apa)
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