Einbruch bei den Grünen in Wien: Keine brisanten Eurofighter-Dokumente gestholen
- Mappe und Reisetasche aus Koglers Büro entwendet
- Abgeordneter: "Lassen uns nicht mundtot machen"

Beim Einbruch in den grünen Parlamentsklub sind keine brisanten Akten zum Eurofighter-Untersuchungsausschuss gestohlen worden. Die Täter ließen aus Koglers Büro eine Mappe sowie eine Reisetasche mit einigen Kleidungsstücken mitgehen.
Dem Ausschussvorsitzenden Pilz sei "gar nichts" entwendet worden, sagte Kogler. Für Medienrummel hat der Einbruch dennoch gesorgt, der grüne Presseraum war am Tag danach selten gut gefüllt.
Kogler bekräftigte erneut die Vermutung der Grünen, dass es "kein Einbruchsdiebstahl" gewesen sei, da Wertgegenstände zurückgeblieben und Aktenschränke aufgebrochen worden sind. Bei den aus seinem Büro entwendeten Unterlagen habe es sich zwar um Eurofighter-Papiere gehandelt, brisante Akten seien aber nicht dabei gewesen, diese "sind gesichert", so Kogler.
In der gestohlenen Mappe hätten sich Unterlagen befunden, die er in Vorbereitung auf seinen Auftritt in "Offen gesagt" zusammengestellt hat, darunter auch die für jedermann zugänglichen Rechnungshofberichte, so Kogler.
Über die möglichen Motive der Täter wollte der Abgeordnete nicht spekulieren, betonte aber, dass man sich nicht "mundtot machen" lassen werde, sollte es sich um einen "Einschüchterungsversuch" handeln.
(apa/red)
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