Einsatzkräfte auf Österreichs Pisten hatten Hochbetrieb: 60-Jähriger stürzte 200 m ab
- Mittels Taubergung vom Hubschrauber gerettet
- Tirol: Deutsche Urlauberin stürzte 200 m in die Tiefe
Zahlreiche Skiunfälle hielten die Rettungs- und Einsatzkräfte in Vorarlberg am vergangenen Wochenende in Atem. Ein 60-Jähriger kam beim Skifahren in Klösterle am Arlberg im freien Gelände zu Sturz und rutschte sich mehrmals überschlagend rund 200 Meter ab. Der Mann wurde mittels Taubergung vom Hubschrauber gerettet und mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, informierte die Polizei.
Ebenfalls schwere Verletzungen zogen sich eine 51-jährige Frau und ein 60-jähriger Mann zu, als sie gegen 10.00 Uhr in Lech am Arlberg im Bereich der Mohnenfluh zusammenstießen. Beide wurden laut Polizei ins LUK Feldkirch eingeliefert.
Bei einer weiteren Kollision in Damüls (Bregenzerwald) verletzten sich zwei Snowboarder. Sie wurden von der Pistenrettung zu Tal gebracht und dann ins Krankenhaus eingeliefert, teilte die Polizei mit.
In Warth am Arlberg stürzte ein 17-jähriger Skifahrer und prallte dann laut Polizei gegen einen Felsen. Auch er musste von der Pistenrettung ins Tal transportiert werden.
Auch in Tirol ein Unfall
Einen 200 Meter-Absturz bei einer Tour zum 3.507 Meter hohen Zuckerhütl in den Stubaier Alpen in Tirol hat eine 45- jährige Deutsche überlebt. Die Frau hatte sich mit den Steigeisen verhakt und war bis zum Fuß der Nordflanke katapultiert worden.
Die Urlauberin war nach Angaben der Polizei Mitglied einer fünfköpfigen Alpinistengruppe. Das Quintett verwendete Eispickel, trug Steigeisen und Hüftgurte, war jedoch nicht angeseilt. 100 Meter unterhalb des Gipfels verhakte sich die 45-Jährige mit einem Steigeisen im anderen Steigeisen.
Eine weitere Alpinistengruppe alarmierte einen Notarzthubschraubers. Die Frau wurde in die Universitätsklinik Innsbruck transportiert. Sie erlitt Verletzungen unbestimmten Grades im Gesicht, der Schulter sowie am rechten Knie.
(apa/red)
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