Indien schreibt in Liberia UNO-Geschichte: Erste reine Frauen-Friedenstruppe entsandt
- 125 indische Polizistinnen für die UNO in Westafrika
- Sechs Monate lang sorgen Power-Frauen für Frieden

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14 Jahre lang hat in Liberia ein blutiger Bürgerkrieg gewütet. Bis 2003 wurden mehr als 200.000 Menschen bei Kämpfen getötet. Seit Kriegsende sind tausende Soldaten in dem westafrikanischen Land stationiert. Unter ihnen seit kurzem die allererste reine Frauen-Friedenstruppe, die jemals von der UNO entsandt wurde.
Am Dienstag sind die 125 Soldatinnen im Krisengebiet angekommen, so der Polizeichef der UNO-Mission UNMIL (United Nations Mission in Liberia ), Mohamed Alhassan. Sechs Monate lang sollen sie in Liberia bleiben und dort für Frieden sorgen.
Soldatinnen sind hoch qualifiziert
Die aus Indien stammenden Polizistinnen sind bestens auf die schwierige Aufgabe vorbereitet. Sie waren bereits in den härtesten Krisengebieten ihrer Heimat, wie etwa in Kaschmir oder im Nordosten des Landes, erfolgreich im Einsatz.
UNO-Frauentruppe nicht allein in Liberia
Die erste Frauenfriedentruppe in der Geschichte der UNO wird die bereits in Liberia stationierten 15.000 Soldaten und 1.000 Polizisten unterstützen. 200 Militärbeobachter in dem Land werden über den Erfolg der Power-Frauen berichten. (APA/red)
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