e-Tourismus soll weiter gefördert werden:
Österreich hat einen großen Nachholbedarf
- 39% der Betriebe haben Breitband-Internetzugang
- Viele Insitutionen wollen ihre IKT-Ausgaben erhöhen

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Kaum mehr als die Häfte der österreichischen Tourismusunternehmen bieten Online-Buchungen an, damit belegt die Alpenrepublik Platz fünf in Europa. Aber nur bei 18 Prozent der heimischen Tourismusunternehmen macht der Anteil der Online-Buchungen mehr als 50 Prozent der Gesamtverkäufe aus. Dies ist das Ergebnis einer von der Österreich Werbung (ÖW) heute, Mittwoch, vorstellten "e-Business Watch"-Studie.
"Österreich nimmt im Bereich e-Tourismus zwar eine gute Position ein, muss aber daran arbeiten, den Standard zu halten und zu verbessern", meinte Markus Lassnig, der Leiter des e-Tourismus-Kompetenzzentrums anet, das die Studie im Auftrag der EU durchführte, im Gespräch mit der APA. Die Studie nahm den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Tourismusbetrieben unter die Lupe.
Gute Mitte
Im europäischen Vergleich liegt Österreich, was die Online-Beschaffung sowie das Angebot von Buchungsmöglichkeiten im Internet betrifft im oberen Mittelfeld. Nachholbedarf besteht aber bei der Infrastruktur. Nur 39 Prozent der heimischen Tourismusbetriebe besitzen einen Breitband-Internetzugang. Damit ist Österreich an letzter Stelle hinter Bulgarien und Tschechien platziert.
Trend zur Veränderung
26 Prozent der betreffenden heimischen Tourismus-Institutionen nehmen diese Lücken wahr und wollen laut Studie ihre IKT-Ausgaben im Zeitraum 2006/07 erhöhen. Größter Motor sind die Kunden, die sich immer mehr im Internet informieren und online buchen. 79 Prozent der Befragten Unternehmen geben an, dass ihre Investitionen "kundengetrieben" sind, 72 Prozent erhoffen sich Wettbewerbsvorteile und nur 34 Prozent sehen die Lieferanten als "Treiber". (apa/red)
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