EU-Projekt befasst sich mit Klimawandel:
Im Norden wirds nässer, im Süden trockener
- Österreich im Übergangsbereich von nass und trocken
- EU-Projekt "Cecilia": Forscher Klimawandel auf Spur

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Britische Klimaforscherin prophezeit nichts Gutes
Die Auswirkungen von Klimawandel und Erderwärmung werden lokal sehr unterschiedlich ausfallen, so weit sind sich Wissenschaftler mittlerweile ziemlich einig. Ein EU-Projekt soll für Auklärung sorgen. Im EU-Projekt "Cecilia" wollen Forscher aus zwölf Ländern dem Klimawandel nachgehen.
Im Zentrum der Untersuchungen stehen die Regionen Mittel- und Osteuropas, von Österreich und Noritalien ostwärts, von Polen im Norden bis Bulgarien und Nordgriechenland. Die größten Unterschiede von Klimawandel und Erderwärmung ergeben sich laut ersten Ergebnissen beim Niederschlag. Im Gegensatz zu Nord-Europa etwa wird die Region um Bulgarien, bis Ende des Jahrhunderts, austrocknen.
Trübe Aussichten
Die verschiedenen Szenarien, die ausgerechnet werden, beziehen sich auf den weiteren weltweiten Ausstoß von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen. Szenario A2 geht von einem weitgehend ungebremsten Ausstoß aus, während B2 ein "mittleres" Szenario ist. An eine wirklich drastische Reduktion der Klimagaseglaubt mittlerweile fast keiner mehr. Fakt ist, für beide Szenarien werden für die ganze Region deutliche Erwärmungen prognostiziert.
Und bei uns
In Österreich wird sich der Klimawandel nicht einheitlich bemerkbar machen. "Österreich liegt im Übergangsbereich" heißt es von Seiten der BOKU. Das heißt, dass es bis zum Ende des Jahrhunderts in Skandinavien deutlich feuchter und im Mittelmeerraum um einiges vertrockneter sein wird, als bei uns. Auch innerhalb Österreichs wird es Unterschiede geben.
Wenn Wissenschaft Wissen schafft
Im Projekt "Cecilia" stehen nicht nur Wetter und Klima im Mittelpunkt. Auch Flutkatastrophen und die Auswirkung der Erderwärmung auf die Luftqualität werden durchgespielt. Das hochdotierte EU-Projekt läuft noch bis 2009. (apa/red)
