Absage für Buchingers Pläne: VP-Molterer spricht sich gegen Vermögens-Steuer aus
- Finanzminister: "Vermögen ist ein scheues Reh"
- "Ziel der Regierung ist eine Senkung der Steuern"
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"Wenig bis gar nichts" hält der neue Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm Molterer (V) von der Idee von Sozialminister Erwin Buchinger (S) die Vermögenssteuer wieder einzuführen. Ziel der Regierung sei nicht die Steuern zu erhöhen, sondern zu senken. Daran arbeite man, um den Spielraum für eine Steuerreform 2009 zu schaffen, sagte er vor dem Treffen der Eurogruppen-Finanzminister in Brüssel.
Es gebe einen Grund, warum einer seiner Vorgänger, der nicht der Volkspartei angehört habe (gemeint ist SP-Finanzminister Ferdinand Lacina), die Vermögenssteuer abgeschafft habe , sagte Molterer: "Vermögen ist etwas sehr flexibles, das schnell wieder geht, das so genannte 'scheue Reh'". Seiner Ansicht nach war die damalige Kombination aus Schaffung des Stiftungsrechts, steuerlichen Regelungen und der Abschaffung der Vermögenssteuern richtig, "weil es Österreich gestärkt hat". Und die Stärkung Österreichs müsse das Ziel solcher Maßnahmen sein.
(apa/red)

