Montag, 29. Jänner 2007

Europäer werden mit dem Euro nicht warm:
Mehrheit hätte lieber alte Währung zurück

  • Mehr als 2/3 sehen negativen Einfluss auf Wirtschaft
  • Auch persönliche Zukunft immer schlechter bewertet

Eine Mehrheit der Bürger in der Euro-Zone hätte laut einer Umfrage am liebsten ihre alte Währung zurück. Mehr als die Hälfte der Franzosen, Italiener und Spanier hätten gerne wieder ihre alte Währung, in Deutschland wollen sogar zwei Drittel die Deutsche Mark wiederhaben, wie die "Financial Times" berichtete.

Mehr als zwei Drittel der Befragten sind zudem der Auffassung, dass die gemeinsame Währung einen negativen Einfluss auf die Wirtschaft ihres Landes hat. Immerhin glaubt eine Mehrheit der Deutschen, Italiener und Spanier, dass sich der Euro für die gesamte Zone positiv ausgewirkt hat.

Ein Viertel fürchtet um Job
Auch ihre persönliche wirtschaftliche Zukunft sehen die Befragten eher in einem düsteren Licht. So rechnet weniger als die Hälfte mit einer Gehaltserhöhung in diesem Jahr. Fast ein Viertel fürchtet um den Job, und nur 26 Prozent glauben, dass sie Ende des Jahres finanziell besser dastehen werden. Insgesamt 45 Prozent denken darüber hinaus, dass der EU-Beitritt Bulgariens und Rumänien negativ war; in Deutschland sind es sogar 60 Prozent. Für die Studie wurden insgesamt 5314 Bürger zwischen dem 10. und 22. Januar befragt.

(apa/red)

29.1.2007 08:19