"Mich hat der Glauben gerettet": Ex-Juve-Sportdirektor Moggi dachte an Selbstmord!
- Verzweiflung nach Ausbruch des Fußball-Skandals
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Luciano Moggi, Ex-Sportdirektor von Italiens zwangsrelegiertem Fußball-Rekordmeister Juventus Turin und einer der Drahtzieher im Spielabsprachenskandal, hat in den vergangenen Monaten an Selbstmord gedacht. "Nachdem der Skandal ausgebrochen ist, wollte ich mir das Leben nehmen. Mich hat der Glauben gerettet", berichtete Moggi in einem Interview mit dem privaten TV-Kanal Italia 1.
Der 69-Jährige war im Juli des Vorjahres wegen seiner Verwicklung in den ausgedehnten Absprachenskandal zu einer fünfjährigen Sperre verurteilt worden. Seitdem ist er öfters im Fernsehen aufgetreten, wo er sich gegen die Vorwürfe der Justiz verteidigt hat. Zuletzt war Moggi von einer Hochschule in der süditalienischen Stadt Agropoli eingeladen worden, im Februar einen Vortrag über die Entwicklung im italienischen Fußball zu halten. Die Ankündigung hatte helle Empörung ausgelöst, der Rektor musste die Vorlesung streichen lassen.
(APA/red)
