"Struktur ungerecht": Iran will Vetorecht
für Muslim-Staaten im Weltsicherheitsrat
- Sitz sollte an ICO-Länder übergeben werden
- Mottaki: Beziehungen Teherans zu Nachbarn "stark"
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Der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki hat für die muslimischen Länder einen Sitz mit Vetorecht im UNO-Sicherheitsrat gefordert. Die derzeitige Struktur der UNO sei ungerecht, da nur einige bestimmte Länder ein Vetorecht hätten, meinte Mottaki nach Angaben der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA.
Der Sitz im Weltsicherheitsrat sollte den in der Islamischen Konferenz-Organisation (ICO) zusammengeschlossenen Ländern übergeben werden, sagte der iranische Außenminister. Mottaki betonte zudem, den USA sei es mit ihren "teuflischen Methoden" nicht gelungen, den Iran international zu isolieren. Heute seien die Beziehungen Teherans zu den Ländern der Welt, besonders aber zu seinen arabischen Nachbarn, stärker als zuvor.
Mottaki fügte hinzu, trotz der "teuflischen Pläne" der USA und des von ihnen gegenüber dem Iran erklärten "psychologischen Krieges" seien allein in den letzten Tagen Investitionen in Höhe von 33 Milliarden Dollar in den Bereichen Öl, Gas, Energie und U-Bahnbau verzeichnet worden.
(apa/red)
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