Überschwemmungen in Indonesien: Haupt- stadt Jakarta steht seit Tagen unter Wasser
- Über 100.000 Menschen müssen Häuser verlassen
- Rettungskräfte von Notlage völlig überfordert

Nach tagelangen Regenfällen haben heftige Überschwemmungen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta über 100.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Hunderte Familien hätten Schutz in Notunterkünften gesucht oder müssten zum Teil in höher gelegenen Straßenzügen campieren, wie Rettungskräfte mitteilten.
Zwar seien Soldaten zur Evakuierung der Betroffenen mit etwa Schlauchbooten im Einsatz. Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe allerdings seien die Helfer überfordert. Das Wasser stand bis zu zwei Meter hoch in den Straßen der Acht-Millionen-Metropole, die von 13 Flüssen durchzogen wird. Auch Sicherheitsgründen wurden in einzelnen Stadtteilen die Strom- und Wasserversorgung sowie die Telefonleitungen unterbrochen. (APA/red)
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