Philippinen von Explosion erschüttert: 50 Tote nach Unfall von Flüssiggas-Tankwagen!
- Bus fuhr an Tankwagen vorbei und fing Feuer
Bei der Explosion eines mit Gas gefüllten Tankwagens sind im Süden der Philippinen mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende Menschen wurden verletzt. Bis zum Abend wurden nach Angaben der Behörden 28 Leichen geborgen. Viele der Opfer seien bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Körperteile seien über eine große Fläche verteilt. Die Explosion war nach Angaben der Polizei so gewaltig, dass der Tankwagen praktisch vom Erdboden verschwand.
Die meisten Opfer waren in einem Bus gesessen, der versuchte, an dem verunglückten Tankwagen vorbeizufahren. Der mit Flüssiggas beladene Transporter war in der Stadt Tigbao auf der Insel Mindanao auf einer abschüssigen Strecke umgestürzt. Die Unfallstelle befindet sich rund 800 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila.
Soldaten waren als erste am Unfallort und halfen bei den Rettungsarbeiten. Augenzeugen hätten ihnen berichtet, dass der Tankwagen genau in dem Augenblick explodierte, als der voll besetzte Bus an ihm vorbei manövrierte, sagten ein Offizier. Die Explosion zerriss den Bus und schleuderte Sitze und Passagiere ins Freie. Andere Fahrzeuge, darunter mindestens zwei Lastwagen und fünf Motorräder, wurden ebenfalls von der Druckwelle erfasst. "Vom Tankwagen ist nichts übrig geblieben", sagte ein Offizier.
Ein Behördensprecher berichtete, die Opfer hätten schreckliche Verbrennungen erlitten. Die Menschen seien außerdem von Splittern des Stahltanks verletzt worden. Die Rettungskräfte suchten in einer Schlucht neben der Straße nach weiteren Opfern. Viele der Verletzten, die in Krankenhäuser der Stadt Pagadian gebracht wurden, befanden sich am Abend (Ortszeit) noch in einem sehr ernsten Zustand. Ein Polizeisprecher sagte, Ermittler untersuchten die Unglücksursache. Augenzeugen hätten berichtet, aus dem Tankwagen sei Flüssiggas ausgelaufen, nachdem er umgestürzt war. (APA)
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