Trotz deutlicher Kritik an neuer Irak-Politik:
Bush fühlt sich nicht im Stich gelassen
- US-Präsident: "Ich werde Prinzipien nicht aufgeben"
- Schlechte Umfragewerte beunruhigen ihn nicht
·Obama fordert Irak- Rückzug bis März 2008
Präsidentschaftskandidat: "Gescheiterte Politik"
·Hillary Clinton fordert
Irak-Problem-Lösung
Bush soll USA "davon be-
freien, bevor er geht"
·Rede an Nation führt Bush in nächste Krise
USA: 58% für sofortigen Regierungswechsel!
Trotz Kritik an seiner Irak-Politik aus den eigenen Reihen hegt US-Präsident George W. Bush nach eigenen Worten keinen Groll. "Ich fühle mich nicht im Stich gelassen", sagte er dem TV-Sender Fox. Die derzeitige Kritik an seiner neuen Irak-Strategie und den damit verbundenen Plänen für einen Truppenaufstockung in dem Golfstaat sei nichts ungewöhnliches. "Wenn die Zeiten gut sind, gibt es Millionen, die Urheber dieses Planes sein wollen. Wenn die Zeiten schlecht sind, gibt es nur einen Verfasser, und das bin ich."
Zur Kritik von Abgeordneten seiner Republikanischen Partei sagte Bush, diese wollten mit ihren Äußerungen nur darauf hinweisen, dass der Kongress zu dieser Frage gehört werden müsse. Er hoffe, dass die Abgeordneten den US-Soldaten die Mittel bereitstellen würden, die sie benötigten, sagte der Präsident. Die schlechten Umfragewerte, wonach nur noch knapp ein Drittel der US-Bürger hinter ihm steht, beunruhigten ihn nicht. Er sei kein Populist. Er treffe seine Entscheidungen auf der Grundlage von Prinzipien. "Ich ändere meine Taktiken, aber ich werde nicht meine Prinzipien aufgeben, um für den Moment beliebter zu sein."
(apa/red)
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