'Gescheiterte Politik der Eskalation': Obama
fordert Rückzug aus dem Irak bis März 2008
- Auch Truppenaufstockung bringe keine Lösung
- Plus: Demokrat Biden wird Präsidentschaftskandidat

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Auch Clinton & Edwards sind starke Kandidaten
Der US-Senator und Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, Barack Obama, hat einen Rückzug der US-Kampftruppen aus dem Irak zwischen Mai dieses Jahres und März 2008 gefordert. Keine noch so große Zahl von US-Soldaten könne die "dem Bürgerkrieg zugrunde liegenden politischen Streitigkeiten" lösen, erklärte Obama.
US-Präsident George W. Bush habe im Irak eine gescheiterte "Politik der Eskalation" geführt. Er schlage daher einen stufenweisen Rückzug vor, um Druck auf die Iraker aufzubauen, eine politische Einigung zu finden und die Gewalt einzuschränken. Eine entsprechende Resolution Obamas soll in der kommenden Woche im Senat diskutiert werden.
Biden wird Kandidat
US-Senator Joseph Biden hat seine Bewerbung um die Aufstellung als Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei angekündigt. Er wolle seine Kandidatur heute offiziell einreichen, kündigte er in einer E-Mail an seine Unterstützer an.
Der Senator aus Delaware ist Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Senats. Dem ausgesprochenen Gegner der Irak-Politik von US-Präsident George W. Bush werden allerdings wenig Chancen eingeräumt, sich mit seiner Kandidatur bei den Demokraten gegen die Schwergewichte Hillary Clinton, Barack Obama und John Edwards durchzusetzen.
(apa/red)
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