Eurofighter schlagen hohe Wellen: Fekter kritisiert "dirty campaigning" gegen Platter
- Fekter: Beliebter Minister solle desavouiert werden
- ÖVP habe bisher alle Vorwürfe entkräften können
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Ein "dirty campaigning" gegen den früheren Verteidigungs- und jetzigen Innenminister Günther Platter hat die ÖVP-Fraktionsführerin im Eurofighter-Untersuchungsausschuss, Maria Fekter, beklagt. In der "ZiB2" kritisierte Fekter, dass man einen beliebten Politiker mit Unterstellungen strategisch desavouieren wolle. Sie verwies darauf, dass es bereits 2002 eine Studie gegeben habe, wonach die SPÖ den damaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser desavouieren sollte. Nachdem Grasser nun weg sei, werde nun gegen Platter ein "ganz ähnliches Spiel" getrieben.
Bisher habe die ÖVP alle Verdächtigungen entkräften und rasch Gegenbeweise liefern können, sagte Fekter. Das gelte sowohl für den Vorwurf der Verschiebung von Anschaffungskosten in Betriebskosten, als auch für das angebliche Schießen auf Zielscheiben mit einem Foto Grassers und auch für die kritisierten Flüge Platters mit Militärmaschinen von Wien nach Innsbruck. Bisher habe der Ausschuss nichts zu Tage gefördert, dass der Beschaffungsvorgang nicht korrekt gewesen wäre. Ein Ausstiegsszenario aus dem Vertrag sei derzeit überhaupt nicht zu erkennen, betonte die ÖVP-Fraktionsführerin.
(apa/red)
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