"Haben einmal sogar gemeinsam geweint": Straches Mutter nimmt ihren Sohn in Schutz
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Mitreden: Was halten Sie von Gusenbauer & Co?
Die Diskussion um die umstrittenen Jugend-Fotos von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache setzen sowohl ihm als auch seiner Mutter zu: "Ich weine sehr viel im Moment. Einmal haben wir sogar gemeinsam geweint", erzählt Marion Strache im Interview mit einer österreichischen Tageszeitung.
Es tue ihrem Sohn leid, "damals in diesen Kreisen" gewesen zu sein, meint die 62-Jährige im "Kurier" zu Bildern, die Strache im Umfeld von späteren Neonazis zeigten. Ihre Tränen vergießt Mutter Strache darüber, "dass ein anständiger, lieber, herzlicher Mensch so fertig gemacht wird wegen einer Jugendtorheit". Einzig Kanzler Gusenbauer habe "ehrliche Worte gefunden".
Wollte als Kind Polizist werden
Apropos Gusenbauer: Dessen Mutter hatte im Wahlkampf ausgepackt, dass ihr Sohn schon in der Sandkiste Kanzler werden wollte. Nun weiß man dank Mama Strache auch, wozu sich der FPÖ-Obmann als Jüngling berufen fühlte: "Wir hatten einen sehr feschen, adretten Polizisten mit einem großen Schäferhund im Block wohnen. Der hat ihm gefallen. Er wollte Polizist werden."
Strache ging im Fasching als "Katzerl"
Überhaupt ist Marion Strache voll Lob über ihren Sohn, der schon als Kind "das Liebste und Netteste, was es gibt auf der Welt", gewesen sei: "Im Fasching ist er als Katzerl gegangen. So süß." (apa/red)
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