Freitag, 2. Februar 2007

Schüsse auf Öffis in Salzburg: Nach O-Bus nun auch ÖBB-Fahrzeug im Visier der Täter

  • Scheibe von Linienbus getroffen, keine Verletzten
  • Fahndung nach Tätern läuft weiter auf Hochtouren

Nach dem Schussanschlag auf einen O-Bus in der Stadt Salzburg wurde nun bekannt, dass auch ein Linienbus der Österreichischen Bundesbahnen ins Visier der unbekannten Täter kam. Laut Kripochef Andreas Huber wurde die Seitenscheibe des Linienbusses getroffen. "Wir gehen davon aus, dass es die gleichen Täter waren", so Huber.

Der nahezu vollbesetzte Postbus fuhr am Donnerstagnachmittag auf der Linzer Bundesstraße stadtauswärts und passierte zum gleichen Zeitpunkt wie der O-Bus den Bereich Haltestelle Bachstraße. Die Scheibe wurde laut Huber ein Mal getroffen.

"Der Chauffeur hat um zirka 16.20 Uhr einen Knall gehört. Er ist aber nach Ried im Innkreis weitergefahren, weil nur die äußere Scheibe des Doppelglases gesprungen ist. In den Fahrgastraum drangen keine Splitter", erklärte ÖBB-Sprecher Johannes Gfrerer.

Eine Dame, die im Bus saß, habe den Vorfall am Abend dem Callcenter der "ÖBB-Postbus GmbH" in Wien gemeldet. Dann sei die Polizei informiert worden, so Gfrerer.

Die kaputte Fensterscheibe wurde in der Werkstätte in Ried entfernt, der Bus ist wieder im Einsatz. Die Schützen sind nach wie vor unbekannt, sagte der Kripo-Chef am Nachmittag. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

(apa/red)

2.2.2007 15:37