Freitag, 2. Februar 2007

Busunfall in der Obersteiermark ging recht glimpflich aus: Drei Kinder leicht verletzt

  • Fahrzeug kam am Buchauer Sattel von Straße ab
  • Großaufgebot an Rettungskräften an Unfallstelle

Ein Unfall mit einem Kleinbus mit Schulkindern ist in der Steiermark relativ glimpflich ausgegangen: Das Fahrzeug mit dem 34 Jahre alten Lenker und acht Schülern war auf der B117 am Buchauer Sattel im obersteirischen Bezirk Liezen von der Straße abgekommen, hatte die Leitplanken durchstoßen und stürzte dann rund sechs Meter tief in den darunter fließenden Buchauer Bach. Drei Kinder erlitten leichte Verletzungen, sie wurden am LKH Rottenmann ambulant behandelt und mussten laut Roten Kreuz Liezen nicht stationär aufgenommen werden.

Da das Ausmaß des Unfalls vorerst nicht klar war, wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften zu der Unfallstelle beordert, darunter zwei ÖAMTC-Rettungshubschrauber, der C14 aus dem obersteirischen Niederöblarn und der C15 aus dem niederösterreichischen Ybbsitz (Bezirk Amstetten). "Beide Helikopter konnten gottlob ohne Patienten an Bord wieder starten. Die Versorgung und der Transport der Schüler war mit den Bodenkräften zu bewältigen", so ein ÖAMTC-Mitarbeiter zur APA.

Bei den Rettungs- und Bergungsarbeiten waren sieben Feuerwehren und etliche Rotkreuzfahrzeuge sowie etliche Polizisten des Bezirks Liezen eingesetzt, insgesamt 70 Personen. Jene der Kinder, die unverletzt geblieben waren, wurden von Eltern oder Verwandten abgeholt. Der Busfahrer aus Trieben erlitt bei dem Unfall eine leichte Handverletzung.

Der Kleinbus dürfte von Admont kommend die Ortschaft Weng in Richtung St. Gallen passiert haben und dann bei der Abfahrt vom Buchauer Sattel die Leitplanke durchstoßen haben. Laut den Einsatzkräften war die Fahrbahn der B117 im Bereich des Unglücks trocken.

Da der Unfallbereich nur schwer passierbar war, wurde empfohlen, großräumig über die B115 und B146 über Hieflau, Mooslandl und Altenmarkt auszuweichen.

(apa/red)

2.2.2007 16:32