Vranitzky in NEWS: "Die Strache-FPÖ darf für SPÖ keine strategische Alternative sein"
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Eine klare Abgrenzung der SPÖ zur FPÖ fordert der frühere Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzende Franz Vranitzky im Interview mit NEWS ein: "Es ist für eine sozialdemokratische Partei gut, immer wieder die Regeln der politischen Hygiene einzuhalten und darauf zu achten, dass diese Grundregeln nicht verletzt werden. Da wird nun immer die sogenannte strategische Alternative ins Spiel gebracht: Aus meiner Sicht ist früher Jörg Haider keine strategische Alternative gewesen und ist heute Strache keine. Ich will gar nicht Zensor oder Richter sein. Ich sage: Es ist die Option Strache-FPÖ keine strategische Alternative und darf keine sein."
Viele innerhalb der SPÖ rufen wegen der jüngsten Diskussionen ihn, Vranitzky, an und "suchen irgendwie Halt. Aber bei einem im Ausstand lebenden Senior wird man nicht den Halt finden, den man in der Partei zu finden hätte." Er argumentiere gegen Parteiaustritte und für ein gemeinsames Vorgehen: "Wir haben ja letztendlich einen guten Ruf und eine saubere Weste zu verlieren."
Wenn besorgte Staatsbürger im Inland und besorgte Freunde im Ausland nicht die Sicherheit der klaren Ablehnung Straches hätten: "Also, dann muss man sie schleunigst herbeiführen."
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