Mittwoch, 24. Jänner 2007

NEWS: Androsch will mit Austro-Fonds Ausverkauf an Ausland verhindern

  • Über Wandelanleihe und Kredite an die Börse gehen
  • Mögliche Kandidaten: Wienerberger und Voestalpine

In der aktuellen Ausgabe von NEWS wird berichtet, dass der Industrielle Hannes Androsch, die Gründung eines milliardenschweren Austro-Fonds plant. Dieser soll bei den besten heimischen Industrieunternehmen als Kernaktionär einsteigen, um einen Ausverkauf ans Ausland künftig zu verhindern. "Wir dürfen uns unsere Industrie-Perlen nicht vor der Nase wegkaufen lassen, sonst werden wir noch zu Gastarbeitern im eigenen Land", sagt Hannes Androsch gegenüber NEWS.

Androsch will gemeinsam mit anderen Industriellen als Grundstein ein Volumen von fünf Milliarden Euro aufbringen. Androsch: "Ich denke an einige klingende Namen aus Österreichs Industriewelt, die dazu bereit wären." Über Finanzierungen wie eine Wandelanleihe und Kredite könnte der Österreich-Fonds dann die gewünschte Größenordnung erreichen und selbst an die Börse gehen.

Wie NEWS weiter berichtet, kommen als Kandidaten für den Austro-Fonds Wienerberger, Voestalpine, Böhler-Uddeholm, RHI und Lenzing in Frage. Aber auch staatsnahe Konzerne wie Telekom Austria, OMV und Verbund sollen bei weiteren Privatisierungen Platz im rot-weiß-roten Fonds finden.

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24.1.2007 13:35