NEWS: Neues über Neil Shicoffs Opern- Chancen - Verwirrung um angebliche Pläne
- Jelinek und Harnoncourt dementieren entschieden
Verwirrung um angebliche Pläne des Tenors Neil Shicoff für die Direktion der Wiener Staatsoper. Eine neue Tageszeitung hatte in der Vorwoche unter Verweis auf ungenannte Quellen (und offenbar ohne mit Shicoff darüber Rücksprache gehalten zu haben) spektakuläre Vorhaben kolportiert: Sollte der weltberühmte Tenor im Herbst 2010 oder 2011 zum Direktor der Wiener Staatsoper berufen werden, solle Nikolaus Harnoncourt "in der ersten Saison Beethoven oder eine große Mozart-Oper ('La Clemenza di Tito) dirigieren. Und die Uraufführung von Elfriede Jelineks Oper ,Der Fall Hans W. - über einen authentischen Kinderschänder-Fall - soll nicht in Salzburg, sondern an der Wiener Staatsoper uraufgeführt werden."
In der aktuellen NEWS-Ausgabe dementieren nun beide Auserwählten entschieden. Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek erklärt das gesamte Opernprojekt für gestorben: "Diese Oper wird es aus ganz anderen Gründen gar nicht geben. Ich habe Shicoff schon mitgeteilt, dass das grundsätzlich nicht möglich ist." Und für den Dirigenten antwortet auf Anfrage dessen Sohn und Berater, der Arzt Dr. Franz Harnoncourt: "Wir wissen davon nichts. Mein Vater hat schon vor zwei Jahren gesagt, dass er sich tendenziell zurückzieht. Die Übernahme zusätzlicher Aufgaben ist auszuschließen."
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