BA-CA darf sich über Rekordgewinn freuen: Analysten erwarten 3 Milliarden Euro plus!
- Sonderposten im Zusammenhang mit UniCredit
- 225 Millionen Euro für Konzernumbau rückgestellt
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Wegen Umstrukturierung der UniCredit-Eigentümer
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Dank hoher Einmaleffekte (Buchgewinne aus Bankbeteiligungsverkäufen wie Splitska banka) wird für die kurz vor dem Börse-Rückzug stehende Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) von den Analysten für 2006 wieder ein Rekordgewinn erwartet. Die Rede ist von rund 3 Mrd. Euro. Die BA-CA kommentiert entsprechende Berichte offiziell nicht.
In einer ad-hoc-Aussendung hat die Bank angekündigt, wieder eine "Restrukturierungsrückstellung" zu dotieren. Solche Sonderposten vor allem im Zusammenhang mit der Integration in die UniCredit-Gruppe und bankinternen Reorganisationen waren im Ausmaß von 108 Mio. Euro bereits im Jahr 2005 verbucht worden.
Der Aufsichtsrat hat neuerliche Rückstellungen beschlossen, die für 2006 verbucht werden. Genehmigt wurde demnach der Plan zur Bildung von Rückstellungen "für Infrastrukturinvestitionen, Reorganisationen und Restrukturierungen der Divisionen Retail, Corporates, Markets und Investment Banking, Global Banking Services, Support Services und Risk Management".
Dieser Plan werde, so die Bank in einer Pflichtmitteilung "das Ergebnis des 4. Quartals 2006 mit geschätzten 225 Millionen Euro belasten".
(apa/red)

