Reinfried Herbst brennt aufs Comeback in Kitzbühel: "Hab's nicht mehr ausgehalten"
- Salzburger probiert erstmals neue Blizzard-Ski aus
- Sehr ambitioniert: Ziel ist ein Top-15-Ergebnis

·Schladming ist für Nachtslalom gerüstet
Durchführung gesichert: 40.000 Fans erwartet
·Ski-Rennen bald
nicht mehr im ORF?
Exklusiv-Fernsehrechte: Aufweichung vorgesehen
·ONLINE-UMFRAGE
Würden Sie für Skirennen
im TV extra bezahlen?
·Ski-Weltcup: Alle Herrensieger 2006/07
KLICKEN: Diese Läufer durften am Podest stehen
·Ski-Weltcup: Alle Siegerinnen 2006/07
KLICKEN: Diese Damen durften am Podest stehen
·IHRE MEINUNG: Ski-
Weltcup ist vorbei!
Was sagen Sie zum Abschneiden des ÖSV?
Reinfried Herbst brennt auf sein Comeback in Kitzbühel. "Ich hab's vor dem Fernseher nicht mehr ausgehalten. Wenn ich weiß, dass ich gleich schnell wie die anderen sein kann und trotzdem zuschauen muss, dann bekomme ich die Krise. Deswegen habe ich auf den Verletztenstatus verzichtet. Ich will wieder Skifahren. Deswegen habe ich beschlossen, dass ich ab sofort die Aufholjagd starte", meinte der vor Tatendrang sprühende Slalom-Olympia-Zweite 2006.
Nach seinen Zielen fürs Comeback-Wochenende in Kitz befragt, tut sich Herbst naturgemäß schwer. Die ersten Zeitvergleiche mit den ÖSV-Kollegen zu Wochenbeginn haben ihn jedoch zuversichtlich gemacht: "Manfred Pranger war für mich ein Anhaltspunkt. Und da bin ich gut dabei gewesen. Das Ziel heißt Top-15. Das sage ich aber nur, damit ich etwas gesagt habe. Im Endeffekt kann ich es nämlich natürlich überhaupt nicht einschätzen."
Dass mit zweimal Kitz und als Nachschlag einmal Schladming gleich drei Rennen in vier Tagen anstehen, sollte das Knie von Herbst laut eigener Einschätzung verdauen können. "Die Trainingsbelastungen waren teilweise weitaus härter, da sollte ich diese sechs Läufe in vier Tagen locker schaffen. Das ist Gefühls- und Einteilungssache, wichtig wird ganz sicher die Regeneration", hofft Herbst nach der durch und durch positiv verlaufenen Therapie beim Team von Dr. Christian Fink.
Auch die WM in Aare ist für Herbst natürlich noch ein Thema, denn vor den Titelkämpfen in Skandinavien stehen noch drei Slaloms auf dem Programm. Doch davon will Herbst derzeit überhaupt nicht sprechen. "Ich konzentriere mich auf das, was gerade ansteht. Ich bin ein sehr spontaner Mensch, der von Tag zu Tag lebt. Am Tag vor meiner Verletzung habe ich mich noch mit dem Rad den Glockner raufgequält. Da habe ich auch nicht gewusst, was am nächsten Tag passiert. Man kann nie wissen, was passiert."
Das Comeback von Herbst ist nicht nur auf Grund der langen Pause voll mit Fragezeichen. Der Blizzard-Pilot hat sich nämlich noch dazu entschlossen, am Samstag einen völlig neuen Ski einzusetzen, mit dem er noch keinen Zeitlauf absolviert hat. "Dieser Ski wurde erst vor drei Tagen gebaut", weiß Dieter Bartsch. (apa/red)
Bundesliga-Lizenz17:47
LASK muss absteigenTraditionsverein verliert Bundesligalizenz und muss hinunter in die Regionalliga
Zukunft Austria Wien14:31
Legenden und ZukunftProhaska & Co. über den BAWAG PSK Cup und wie es bei der Austria weitergeht
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
