Japanischer Minister beleidigt Frauen: Klage über Mangel an "Gebärmaschinen"!
- Fragwürdiger Appell zur Steigerung der Geburtenrate
- Staat kämpft mit sinkender Bevölkerungszahl
·Japan: Prügelstrafe
"light" an den Schulen
Leichte Ohrfeigen auf
den Kopf & Ecke stehen
Japans Gesundheitsminister hat Frauen als "Gebärmaschinen" bezeichnet. Sie sollten ihr Bestes geben, um die niedrige Geburtenrate des Landes wieder zu steigern, sagte Hakuo Yanagisawa der Agentur Kyoto zufolge vor Parteimitgliedern. Die Zahl der Frauen im Alter zwischen 15 bis 50 Jahren lasse sich nicht mehr ändern, "Und weil die Zahl der Gebärmaschinen fix ist, können wir nicht mehr tun, als jede einzelne zu fragen, ihr Bestes zu geben - auch wenn es nicht ganz passend sein könnte, sie 'Maschinen' zu nennen."
Japan kämpft mit einer sinkenden Bevölkerungszahl. Derzeit ist bereits jeder fünfte Japaner 65 Jahre oder älter. Die Zahl der Kinder, die eine Japanerin statistisch während ihres Lebens zur Welt bringt, war 2005 auf ein Rekord-Tief von 1,26 gesunken. Für 2006 wird ein leichter Anstieg erwartet, 2007 aber schon wieder ein Rückgang. Ministerpräsident Shinzo Abe hat angekündigt, sich dafür einzusetzen, dass Arbeit und Kindererziehung künftig besser miteinander vereinbar sein sollen.
(apa)
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