Kaum Hoffnung auf Einigung im CSU-Streit: Seehofer & Huber wollen Stoiber nachfolgen
- Keine einvernehmliche Lösung nach Krisengipfel
- Klärung erst in Vorstandssitzung im Februar erwartet

·INFOGRAFIK
Ministerpräsidenten Bayerns seit 1960
·Klicken: Mögliche Stoiber-Nachfolger!
CSU sucht Chef: Huber, Beckstein oder Seehofer?
·Stoibers Rücktritts- erklärung im Wortlaut
Wohl Bayerns "stets oberstes politisches Ziel"
·Bayern: Stoiber stand
14 Jahre an Spitze!
Erosionsprozess begann mit Rückzieher aus Berlin
·KLICKEN: Stoibers kurioseste Zitate
"Nur dümmsten Kälber wählen Metzger selber"
Im Machtkampf um den CSU-Vorsitz ist auch nach einem weiteren Krisentreffen der Parteiführung keine Ende in Sicht. "Beide Kandidaten halten die Bewerbung aufrecht", sagte der noch amtierende Parteivorsitzende Edmund Stoiber nach der Spitzenrunde in der Münchner Staatskanzlei. In dem rund dreistündigen Gespräch versuchte er vergeblich, eine einvernehmliche Lösung zwischen CSU-Vize Horst Seehofer und dem bayerischen Wirtschaftsminister Erwin Huber zu finden. Beide Kandidaten seien bereit, erst den Parteitag Ende September über den CSU-Vorsitz entscheiden zu lassen.
Stoiber zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass sich die Nachfolgefrage in den nächsten Wochen klären wird. "Es geht um eine große Aufgabe: die Mannschaftsaufstellung der CSU in Bayern und in Berlin. Da brauchen wir noch ein bisschen Zeit. Ich will alle Köpfe dabei haben." Er werde die Gespräche fortsetzen.
An dem Treffen nahmen auch Stoibers designierter Nachfolger als Ministerpräsident, Innenminister Günther Beckstein, der Fraktionschef im bayerischen Landtag, Joachim Herrmann, der Landesgruppenchef im Bundestag, Peter Ramsauer, Generalsekretär Markus Söder, die stellvertretende Parteichefin Barbara Stamm, Landtagspräsident Alois Glück und der Vorsitzende der CSU-Europagruppe, Markus Ferber, teil. "Wir haben ein sehr gutes Gespräch geführt", sagte Stoiber. "Es hat keinen Kampf gegeben und keine Verletzungen." (apa/red)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
