Mord an Häftling im Irak: Soldat von US-
Militärgericht zu 18 Jahren Haft verurteilt
- 21-Jähriger bekannte sich des Mordes schuldig
- Wieder blutiger Tag im Irak: 40 Tote bei Anschlag
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Wegen der Ermordung eines irakischen Gefangenen ist ein US-Soldat zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Dem 21-Jährigen wurde ferner die Beteiligung an der Tötung zweier weiterer Gefangender zur Last gelegt. Der Soldat hatte sich in allen drei Fällen vor dem Militärgericht in Fort Campbell im Staat Kentucky schuldig bekannt.
Er ist einer von insgesamt vier US-Soldaten, die sich wegen der Schüsse bei einer Razzia gegen mutmaßliche Aufständische verantworten müssen. Nach der Militäraktion im Mai vergangenen Jahres nahe der Stadt Samarra hatten die Soldaten angegeben, sie hätten geschossen, weil die Gefangenen fliehen wollten. Inzwischen haben sie eingeräumt, dass diese Angaben falsch waren. Einer der vier wurde vor zwei Wochen ebenfalls zu 18 Jahren Haft verurteilt.
40 Tote bei Bombenanschlag in Bagdad
Die Serie verheerender Anschläge im Irak reißt nicht ab: Eine Autobombe explodierte bei einem Einkaufszentrum in Bagdad und riss mindestens 25 Menschen in den Tod. Bei anderen Anschlägen im Land kamen noch einmal mindestens 13 Menschen ums Leben.
(apa/red)
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