Flugzeug-Entführung mit unblutigem Ende: Maschine musste in den Tschad fliegen
- Kidnapper wurden nach der Landung überwältigt
- Forderung: Politisches Asyl in Frankreichs Botschaft
Tschadische Sicherheitskräfte haben den Entführer eines sudanesischen Passagierflugzeugs überwältigt. Die Boeing 737 befand sich auf einem Inlandsflug von der sudanesischen Hauptstadt Khartum in die westsudanesische Krisenregion Darfur, als der bewaffnete Mann den Piloten zu einer Kursänderung zwang.
Die Maschine mit 85 Passagieren und 18 Crew-Mitgliedern an Bord nahm darauf Kurs auf die Hauptstadt des Tschad und landete am Vormittag in N'Djamena, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Dort konnte der Entführer überwältigt werden. Nach Angaben eines tschadischen Sprechers wollte der Hijacker in der französischen Botschaft um politisches Asyl bitten.(apa/red)
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