Mordalarm in Dornbirn: Toter gefunden - Ermittler schließen Verbrechen nicht aus!
- Verletzungsmuster passen nicht zu Sturz von Stiege
- Polizei: Mann mit hartem Gegenstand geschlagen
Ein 65-jähriger Mann ist in Dornbirn tot aufgefunden worden. Ein Verbrechen werde seitens der Polizei nicht ausgeschlossen, sagte Hardy Tschofen vom Landespolizeikommando. Der Mann war von Angehörigen tot am Fuße einer Stiege aufgefunden worden. Das Verletzungsmuster passe aber nicht zu einem Stiegensturz, so Tschofen.
Derzeit werde der Fall auf ein mögliches Fremdverschulden hin untersucht. "Uns erscheint die Spurenlage bedenklich", so Tschofen. Von der Obduktion der Leiche am Donnerstag erhofft sich die Polizei weitere Erkenntnisse zum Tod des 65-jährigen Dornbirners.
Wie jetzt bekannt wurde, wies der tot aufgefundene 65-Jährige massive Kopfverletzungen auf, die von Schlägen mit einem harten Gegenstand herrühren könnten. Ebenfalls auf ein Verbrechen deutete hin, dass nicht nur im Bereich der Treppe Blutspuren gefunden wurden, sondern auch im Schlafzimmer des allein stehenden Dornbirners. "Es sieht so aus, als ob es eine Fremdeinwirkung gegeben hat", sagte Tschofen gegenüber der APA.
Nachbarn hörten Schrei
Einer der Nachbarn des 65-Jährigen gab gegenüber den Kriminalbeamten an, einen Schrei gehört zu haben. Allerdings könne man auch bei einem selbst verschuldeten Sturz über eine Treppe einen Schrei von sich geben, relativierte Tschofen. Weitere Erkenntnisse förderte die Befragung der Nachbarn vorerst nicht zu Tage.
Bevor weitere Schlüsse gezogen würden, müsse man das Obduktions-Ergebnis abwarten, betonte Tschofen. Anschließend werde man genauer wissen, woran man sei.
(apa/red)
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