Wien erzielte vierten Tourismus-Rekord:
Alleine im Jahr 2006 - 9,4 Mio. Nächtigungen
- Die 10 Millionen-Marke dürfte bereits 2008 fallen
- Hohe Steigerungsraten und rückläufige Zuströme

·Wiener Eistraum mit neuer Kurvenvielfalt
Ab sofort: Eislaufen vom Rathaus bis zum Ring
·Schönbrunn bleibt Besuchermagnet Nr. 1
Im Vorjahr begrüßte man 2,5 Millionen Gäste
Vierter Nächtigungs-Rekord in Folge für Wien. Bei seiner letzten Tourismus-Bilanz hat der scheidende Wiener Wirtschaftsstadtrat Sepp Rieder diese Zahlen vermeldet. Dabei wurde erstmals die Marke von neun Mio. durchbrochen. Insgesamt 9,4 Mio. Nächtigungen wurden 2006 in Wien erzielt - ein Zuwachs von 6,7 Prozent.
Angesichts der guten Zahlen gab Rieder die Prognose aus, dass das angestrebte Ziel von zehn Mio. Gästenächtigungen bis 2010 bereits im Jahr der Fußball-Europameisterschaft, also 2008, erreicht werden könne. Für heuer rechnet Rieder bereits mit einem Zuwachs auf 9,7 Millionen.
Mehr Werbung
Um den positiven Trend weiterhin zu befeuern, erhöht der Wien-Tourismus seine Marketingausgaben auf zwölf Mio. Euro. Davon werden 160 Mio. Tageszeitungsexemplare mit Werbung bestückt. Aber auch in US-Radiosendern, in französischen Kino-Vorprogrammen und auf spanischen Kekspackungen werden die Menschen mit Wien konfrontiert, wie Direktor Karl Seitlinger ankündigte.
Plus und Minus
Bei der letzten Tourismus-Bilanz sind die hohen Steigerungsraten um 590.000 Nächtigungen im vergangenen Jahr vor allem Gästen aus Österreich, Frankreich, der GUS und den USA zu verdanken. Rückläufig gestaltete sich dagegen der Zustrom aus Deutschland, Spanien, Japan und der Schweiz.
Volle Betten
Die Betten der Wiener Hotellerie waren durchschnittlich zu 58,4 Prozent ausgelastet - gegenüber 56,7 Prozent 2005. Inklusive des Dezembers, dessen Zahlen noch nicht detailliert ausgewertet sind, schätzen die Experten den Netto-Nächtigungsumsatz auf 394 Mio. Euro. (apa/red)
Syrien-Krise18:14
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Houla
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
