Wohnen bedeutet Ruhepol + Statussymbol: 90% in A-Kategorie, mind. 42m² pro Person
- Optimistische Imobilienwirtschaft für Jahr 2007
- Vermehrte Stadtentwicklung im 22. und 16. Bezirk

·Die Topwohnungen werden immer teurer
FORMAT: Der Boom am Luxusappartement-Markt
·Energieausweis wird Pflicht für Neubauten
Nötige Maßnahme zur CO2-Reduktion in Wien
Wohnen ist nicht mehr nur die Deckung unmittelbarer Bedürfnisse, sondern Wohnungen sind auch zu einem Ruhepol und Statussymbol geworden: Immer mehr Mieter und Eigentümer wollen und können sich immer größere und besser ausgestattete Wohnungen leisten.
Die durchschnittliche Quadratmeterzahl pro Hauptwohnsitzwohnung ist in den letzten Jahrzehnten um mehr als die Hälfte gestiegen, und zwar von 66 m2 (1971) auf 97 m2 (2005). Mehr als 41 m2 pro Person stehen durchschnittlich zur Verfügung.
Die Tendenz sei weiter steigend, erklärte die Vizepräsidentin des Österreichischen Verbands der Immobilientreuhänder (ÖVI), Margret Funk. Auch die Ausstattung der Wohnungen wird immer besser: Waren noch 1991 nur 67 Prozent der Wohnungen Kategorie A, hatten sich im Jahr 2005 bereits fast 90 Prozent der Wohnungen in der besten Kategorie befunden.
Generell ist die Immobilienwirtschaft für 2007 optimistisch: Die Nachfrage sei allgemein gut, auch die Auftragslage der Bauwirtschaft stimme zuversichtlich. Die Preise steigen vor allem im Neubaubereich (Eigentum) weiter an. Im Luxuspreissegment in den Nobellagen der Inneren Stadt, in Hietzing und Döbling werden Quadratmeterpreise von 5.000 bis 7.000 Euro erzielt. Die Stadtentwicklung in Wien finde vorrangig an den U-Bahn-Achsen statt, wo neue Grätzel entstehen, etwa an der U3 Richtung Gasometer, im 22. Bezirk oder im 16. Bezirk rund um den Brunnenmarkt. (apa/red)
